Störfutter im Koiteich: Dürfen Störe und Goldfische Koifutter fressen?

Störfutter im Koiteich: Dürfen Störe und Goldfische Koifutter fressen?

Koi, Goldfische und Störe werden häufig gemeinsam in größeren Gartenteichen gehalten. Trotzdem haben diese Fischarten nicht exakt dieselbe Fütterungsweise.

Die kurze Antwort lautet deshalb: Goldfische können in vielen Fällen geeignetes Koifutter mitfressen. Für Störe empfehlen wir dagegen ein eigenes sinkendes Störfutter.

Dürfen Goldfische Koifutter fressen?

Goldfische und Koi gehören beide zu den Karpfenfischen und sind grundsätzlich in der Lage, ähnliche Futterbestandteile aufzunehmen.

In einem gemischten Teich können größere Goldfische deshalb ein hochwertiges Koifutter normalerweise problemlos mitfressen, sofern Pelletgröße und Futtermenge zum Bestand passen.

Für sehr kleine Goldfische sind kleinere Pellets sinnvoller als ein Standardpellet für größere Koi.

Brauchen Goldfische ein eigenes Futter?

Nicht zwingend, wenn sie gemeinsam mit Koi in einem Teich leben und das verwendete Koifutter zur Fischgröße passt.

Entscheidend ist weniger der Aufdruck „Goldfischfutter“ oder „Koifutter“, sondern ob Zusammensetzung, Pelletgröße und Fütterungsmenge für die gehaltenen Fische geeignet sind.

Dürfen Störe normales Koifutter fressen?

Hier würden wir klarer unterscheiden.

Störe nehmen ihr Futter überwiegend am Boden auf. Ihr nach unten gerichtetes Maul ist auf diese Fressweise spezialisiert. Ein überwiegend schwimmendes Koifutter ist deshalb als alleinige Versorgung ungeeignet.

Auch wenn ein Stör gelegentlich Koifutter aufnimmt, sollte in einem Mischteich ein passendes sinkendes Störfutter gezielt für ihn angeboten werden.

Warum eigenes Störfutter sinnvoll ist

Ein Störfutter sollte schnell absinken und so lange verfügbar bleiben, dass der Stör es am Boden aufnehmen kann. Außerdem unterscheidet sich die Nährstoffauslegung von einem normalen Koi-Hauptfutter.

Unser Störfutter enthält laut aktueller Deklaration 46 % Rohprotein und 15 % Rohfett und ist als sinkendes Alleinfuttermittel für Störe ausgelegt. Es ist in 3 mm und 6 mm erhältlich.

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Störfutter im Koiteich richtig anbieten

In einem Mischteich ist es sinnvoll, das Störfutter gezielt an einer Stelle einzubringen, an der der Stör regelmäßig nach Futter sucht.

Dabei sollte beobachtet werden, ob die Koi das sinkende Futter sofort wegfressen. Falls das passiert, kann eine gezieltere Fütterung zu ruhigeren Zeiten oder an einem bevorzugten Aufenthaltsbereich des Störs helfen.

Kann ein Stör auch SINKFUTTER für Koi fressen?

Ein sinkendes Koifutter erreicht zwar den Boden, ist aber trotzdem als Koifutter formuliert. Für die dauerhafte Hauptfütterung eines Störs würden wir deshalb weiterhin ein eigenes Störfutter einsetzen.

Sinkend beschreibt nur das Verhalten des Pellets im Wasser – nicht automatisch die ernährungsphysiologische Eignung für jede Fischart.

Goldfische, Koi und Störe gemeinsam füttern

Für einen gemischten Bestand kann die Fütterung deshalb sehr einfach aufgebaut werden:

  • Koi und größere Goldfische erhalten das normale Koifutter.
  • Sehr kleine Goldfische bekommen bei Bedarf eine kleinere Pelletgröße.
  • Störe erhalten zusätzlich gezielt sinkendes Störfutter.

Die gesamte Futtermenge muss trotzdem zum Besatz und zur Filterleistung passen.

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Welche Körnung beim Störfutter?

Die Pelletgröße sollte zur Größe des Störs passen. Kleinere Tiere können mit 3-mm-Pellets gefüttert werden, größere Tiere mit 6 mm.

Entscheidend ist, dass das Futter sicher aufgenommen werden kann und nicht unnötig im Teich liegen bleibt.

Häufige Fragen

Dürfen Goldfische jeden Tag Koifutter fressen?

In einem gemeinsamen Teich kann geeignetes Koifutter als regelmäßiges Futter funktionieren. Pelletgröße und Tagesmenge müssen zum Bestand passen.

Kann ich Störe nur mit Koifutter füttern?

Das empfehlen wir nicht. Ein Stör sollte gezielt ein passendes sinkendes Störfutter erhalten.

Warum braucht ein Stör sinkendes Futter?

Störe suchen ihre Nahrung überwiegend am Boden und besitzen ein nach unten gerichtetes Maul. Das Futter muss deshalb in ihrem Fressbereich ankommen.

Können Koi das Störfutter mitfressen?

Ja, Koi können sinkendes Störfutter aufnehmen. Das ist in einem Mischteich kaum vollständig zu vermeiden. Entscheidend ist, dass der Stör trotzdem ausreichend an sein eigenes Futter gelangt.

Fazit

Goldfische und Koi lassen sich in einem gemeinsamen Teich meist unkompliziert zusammen füttern. Bei Stören sollte man dagegen nicht einfach dasselbe Hauptfutter voraussetzen. Ein gezielt angebotenes sinkendes Störfutter passt besser zu ihrer Fressweise und Nährstoffversorgung.

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